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Co-Parenting: Die 10 Gebote!

Herausgegeben vom Team Share(d)

Es gibt kein Wunderrezept für eine erfolgreiche Trennung und jeder Fall ist einzigartig. Andererseits kennen wir sehr wohl die Zutaten, die es getrennten (oder geschiedenen) Eltern ermöglichen, anhand eines konstruktiven Ansatzes ihre neue Co-Elternschaft erfolgreich zu bewältigen.

Sie sollen mit Ihrem/Ihrer Ex gemeinsame Regeln aufstellen!

Co-Parenting muss sich auf CO-Management / CO-Entscheidung / CO-Verantwortung und CO-Organisation reimen!

Sich die Zeit zu nehmen, einige grobe Regeln aufzustellen, kann im Alltag sehr nützlich sein. Sie können auf diese Weise auch Ihre Grenzen zu Themen setzen, die Ihnen besonders am Herzen liegen, und vor dem Kind vereint auftreten.

Sie sollen die gemeinsam entschiedene Organisation respektieren!

Regeln zu setzen, ist ein guter Anfang, sie zu respektieren, ist noch besser! Vermeiden Sie so weit wie möglich, Themen wieder aufzugreifen, bezüglich deren Sie bereits ein Einvernehmen erreicht haben.

Die Co-Organisation ist auch eine Frage des Gleichgewichts, und manchmal kann eine „kleine“ Änderung bei dem anderen Elternteil wieder alles in Frage stellen. Bedenken Sie das und tun Sie es nicht!

Für Betroffene: die zehn Gebote des abwechselnden Sorgerechts!

Sie sollen das Interesse des Kindes zur Priorität machen!

Erfolgreiches Co-Parenting bedeutet vor allem, Ihrem Kind einen Rahmen zu bieten, in dem es sich gesund und ausgeglichen entwickeln kann.

Das klingt banal, aber Eltern, die das im Hinterkopf behalten, tendieren eher dazu, Win-Win-Kompromisse zu finden.

Sie sollen den Wettstreit mit Ihrem/Ihrer Ex vermeiden!

Das Finden eines Kompromisses kommt dem Vermeiden eines ungesunden Wettstreits mit Ihrem/Ihrer Ex gleich!

Erinnern Sie sich an unser Manifest: „Bewahren heißt ebenso, sich zu weigern, zu verlieren, wie zu akzeptieren, nicht zu gewinnen“!

Sie sollen Ihr Ego beiseitelegen!

Manchmal ist es also besser, das eigene Ego beiseite zu legen und eine Flucht nach vorne zu vermeiden, die sowohl für die Eltern als auch für die Kinder destruktiv sein kann.

Wir empfehlen Ihnen, den Blog für getrennte Eltern vollständig zu lesen, wenn Sie von den Ratschlägen unserer Familienmediatoren und Coaches für Positive Discipline profitieren möchten!

Sie sollen die unterschiedlichen Erziehungsmethoden Ihres/hrer Ex akzeptieren!

Sie fragen sich, ob die Erziehung Ihrer Kinder in Teilzeit zählt?

Eine Trennung kann grundlegende Unterschiede in Ihrer Herangehensweise an die Erziehung Ihrer Kinder wieder aufwerfen.

Die zu vermeidende Hauptfalle besteht darin, dem Kind in jedem Elternhaus eine absolut identische Erziehung bieten zu wollen. Die Hauptsache ist es, sich bezüglich der e groben Regeln (Ernährung / Schlafrhythmus / Ausgangsrecht …) einig zu sein und gleichzeitig die Vorgehensweise des anderen zu akzeptieren.

Das ist gut für Sie, und klarer für Ihr Kind!

Sie sollen Ihren Kindern zuhören!

Abgesehen davon ist es wichtig, sich die Zeit nehmen, seinen Kindern zuzuhören. Tritt ein Ungleichgewicht auf, können Sie sicher gehen, dass die Kinder es bereits bemerkt oder sogar genutzt haben. 🙂

Fragen Sie sie regelmäßig, wie sie mit der neuen Organisation zurechtkommen, rekalibrieren Sie sie gegebenenfalls und teilen Sie die Informationen mit Ihrem/Ihrer Ex! Das ist es, was Co-Parenting bedeutet!

Sie sollen es vermeiden, Unstimmigkeiten und Streitigkeiten vor Ihrem Kind auszutragen!

Befolgen Sie die vorherigen Gebote, besteht diesbezüglich nur ein geringes Risiko. Manchmal ergeben sich solche Situationen allerdings ganz von selbst J

Versuchen Sie in diesem der Fall die Situation zu bereinigen, indem Sie Ihrem Kind erklären, dass Sie in Zorn geraten sind.

Denn ihre Kinder sind weder Boten oder noch Schiedsrichter zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer Ex.

Sie sollen nach vorne schauen!

Das ist extrem wichtig! Man hört oft, dass man sein Eheleben verfehlen, aber sich erfolgreich trennen kann … Das stimmt!

Dies gilt umso mehr, da Ihnen das Engagement für den Erfolg Ihrer Trennung (auch wenn es wegen der Trauerkurve etwas dauern kann) auch helfen wird, schneller wieder auf die Beine zu kommen.

Denn es ist einfacher, nach vorne zu schauen, wenn man sich auf einem gesunden und soliden Fundament bewegt.

Sie sollen Share(d) verwenden !

Die Verwendung von Share(d) macht Ihren Alltag einfacher! Share(d) macht‘s möglich, den Zeitplan für das abwechselnde Sorgerecht, Urlaube, wichtige Termine, usw. im Auge zu behalten und gleichzeitig alle die Kinder betreffenden Dokumente zur Hand zu haben!

Sie brauchen nicht mehr stundenlang Buchhaltung zu führen: Share(d) analysiert für Sie die Ausgabenverteilung!

Fragen Sie sich jetzt noch immer, welche Art von Beziehung Sie mit Ihrem/Ihrer Ex führen möchten?

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